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Home-Office, und nun?

Hilfe zur Selbstorganisation

Home-Office, und nun?

Wer noch nie im Home-Office gearbeitet hat, wird schnell feststellen, dass die Selbstorganisation gar nicht so einfach ist. Die Coronavirus-Pandemie zwingt derzeit aber viele Arbeitnehmer unvorbereitet in die eigenen vier Wände. Die folgenden Tipps sind eine echte Hilfe zur Selbstorganisation und erleichtern die Arbeit von zuhause spürbar.

 

Arbeitsraum und Arbeitsfläche schaffen

  • Schaffen Sie zuhause einen Raum außerhalb Ihres Privatlebens. Auch wenn es nur ein fester Bestandteil Ihres Esstisches ist.
  • Stellen Sie sich vor, Sie gehen ins Büro: Behalten Sie die Arbeitseinstellung bei. Stellen Sie Ihren Wecker, trinken Sie Kaffee, tragen Sie Arbeitskleidung und gehen Sie zur Arbeit.

 

Halten Sie die regulären Arbeitszeiten ein

  • Beginnen Sie zur selben Zeit mit der Arbeit, zu der Sie normalerweise im Büro sind.
  • Halten Sie auch Zuhause Ihre Pausen ein.
  • Verlassen Sie Ihren Arbeitsbereich, wie Sie normalerweise das Büro verlassen –Stichwort: Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

 

Kommunizieren und dokumentieren Sie, was Sie tun und was andere tun müssen

  • Schaffen Sie Klarheit zu Erwartungen und Verantwortlichkeiten. Kommunizieren Sie und lassen Sie es Ihr Team wissen, wenn Sie wesentliche Aufgaben erledigt haben. Insbesondere, wenn in der Arbeitsteilung Ihr Kollege auf Ihre Informationen angewiesen ist.
  • Dokumentieren Sie mehr als sonst.
  • Pflegen Sie einen aktuellen freigegebenen Kalender mit Ihren Verfügbarkeiten.

 

Für Teamleiter und Manager

  • Sorgen Sie für schnelle Status-Updates und geben Sie mehr Feedback als sonst.
  • Halten Sie ein kurzes tägliches Video-Briefing zu einem vereinbarten „Beginn des Arbeitstages“ ab – 15 bis 30 Minuten reichen aus. Lassen Sie alle kurz sprechen über Erfolge, Pläne für den Tag und wo sie Hilfe benötigen. Konzentrieren Sie sich auf das Wichtige und bitten Sie alle Teilnehmenden, ggf. detaillierte Diskussionen im Anschluss an das Meeting miteinander zu führen
  • Chatten Sie häufig mit Teammitgliedern. Vermeiden Sie es, Ihre Teammitglieder zu überprüfen oder zu kontrollieren.
  • Geben Sie häufig Feedback (Nachrichten, kurze Anrufe) und halten Sie so die Motivation des Teams aufrecht.
  • Unterstützen Sie, wo Sie können, und geben Sie rasch Genehmigungen für alles, was erforderlich sein kann, damit die Dinge unter ungewöhnlichen Umständen funktionieren.
  • Passen Sie Richtlinien an, wo dies notwendig und sinnvoll ist.

 

Nutzen Sie digitale Technologie

  • Bleiben Sie mit Ihrem Team in Verbindung. Für die Remote-Arbeit sind Telefon und Mails alleine nicht die optimale Lösung. Videokonferenzen und gemeinsam genutzte Tools zur Aufgabenverwaltung helfen Ihrem Team, mit Ihnen in Verbindung zu bleiben.
  • Verwenden Sie nach Möglichkeit die Videofunktion in Telefonkonferenzen. Bei ausschließlichen Audioanrufen bestehen zu viele Anreize zur Ablenkung.

 

Machen Sie den Teamfortschritt sichtbar

  • Gemeinsame Aufgaben-Boards helfen bei der Visualisierung, wer was tut, sowie beim Fortschritt von Themen und einzelnen Aufgaben. Sie sind auch ein guter Leitfaden im täglichen Update.

 

Stehen Sie auf und führen Sie ein - virtuelles - soziales Leben!

  • Stehen Sie öfter Mal auf – nach bestimmten Arbeitsfortschritten oder in den Pausen.
  • Trinken Sie einen Kaffee mit Ihrem Partner oder Mitbewohner.
  • Machen Sie einen einsamen Spaziergang im Park oder joggen Sie. Spielen Sie mit Ihren Kindern – werfen Sie Stöcke für Ihren Hund!
  • Rufen Sie Ihre Freunde an, schreiben Sie Nachrichten, teilen Sie Toilettenpapierquellen und Nudelrezepte.

 

Quelle: go3consulting


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