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Das Bankenpersonal wird immer älter

Recruiting junger Nachwuchskräfte als neue Herausforderung

Das Bankenpersonal wird immer älter

Mit zunehmendem Alter steigt die Erfahrung, das gilt fürs Leben ebenso wie im Beruf. Problematisch wird es in der Arbeitswelt allerdings, wenn der Nachwuchs zunehmend ausbleibt. Diese Befürchtung verbreitet sich gerade im Finanzwesen, wo das Durchschnittsalter des Personals steigt und steigt.

 

Durchschnittalter steigt in nur vier Jahren um knapp ein Jahr

Am Beispiel der DZ BANK ist das Durchschnittsalter des Personals von 2018 bis 2022 um ein knappes Jahr auf 46 angestiegen. Das klingt nicht viel, ist aber ein klares Warnsignal, dass es an Nachwuchs mangelt. Zum einen liege die Ursache in der demografischen Entwicklung, doch zieht es offenbar immer weniger junge Menschen in den Bereich der Banken und Finanzen. Entsprechend rückt das Recruiting noch stärker in den Mittelpunkt und verlangt nach Strategien, den Beruf im finanziellen Sektor für Berufseinsteiger attraktiver zu gestalten. Die DZ BANK hat hierfür beispielsweise im vergangenen Jahr vierzig zusätzliche Stellen geschaffen, die sich konkret an Nachwuchskräfte richten.

 

Fluktuation bleibt ebenfalls ein Thema

Neben dem demografischen Aspekt spielt die höhere Fluktuation in Kreditinstituten eine entscheidende Rolle. Denn im Vergleich zu den letzten zehn Jahren liegt die Abwanderung von Neueinsteigern in der Finanzbrache innerhalb der letzten fünf Jahre um das Sechsfache höher. Dieser Trend wird zunächst dafür sorgen, dass sich das Durchschnittsalter in Banken erstmal weiter erhöht, bis die angepassten Recruiting-Maßnahmen nachhaltig greifen.

Als erfahrener Personaldienstleister mit Schwerpunkt Banken und Finanzen unterstützen wir Sie als Arbeitnehmer sehr gerne – vom erstmaligen Berufseinstieg über den Wiedereinstig bis hin zum Karrierewechsel. Sprechen Sie uns einfach an – wir freuen uns auf Ihre Anfrage.


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