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Personalabbau in der Finanzbranche geht zurück

Beschäftigtenzahlen stabilisieren sich

Personalabbau in der Finanzbranche geht zurück

Banken und Sparkassen setzen seit Jahren auf Personalabbau, getrieben von der verstärkten Nutzung digitaler Dienstleistungen durch Kunden. Eine kürzlich veröffentlichte Mitteilung des Arbeitgeberverbandes des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) zeigt, dass die Branche zum Jahresende 2022 insgesamt 535.600 Beschäftigte verzeichnete, was einem Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. In 2022 hat sich der Personalabbau verlangsamt.

 

Personalabbau und Digitalisierung

Die Gründe für den Personalabbau sind vielfältig, wobei der fortschreitenden Digitalisierung eine wesentliche Rolle zukommt. Kunden nutzen zunehmend digitale Plattformen für ihre Bankgeschäfte, was zu einer erhöhten Effizienz führt und den Bedarf an physischem Personal reduziert. Im Jahr 2021 verzeichnete die Branche einen Rückgang von 2,1 Prozent bei den Beschäftigten, was die anhaltende Tendenz des Personalabbaus bestätigte.

 

Stabilisierung und historischer Vergleich

Laut dem AGV Banken stabilisiert sich nun das Beschäftigungsniveau in der Branche, insbesondere bei privaten Banken und Bausparkassen, wo die Zahl der Beschäftigten im vergangenen Jahr um moderate 0,7 Prozent zurückging. Im historischen Vergleich liegt die aktuelle Beschäftigtenzahl mit etwa 535.600 deutlich unter den Höchstständen der 1990er Jahre. Damals florierte das Kreditgewerbe in Deutschland mit fast 780.000 Mitarbeitern. Auf die Finanzmarktkrise von 2008/2009 folgte eine langfristige strukturelle Veränderungen in der Branche, die sich auch in der sinkenden Beschäftigtenzahl auf 663.000 widerspiegelt.

Für eine möglichst perfekte Balance im Banken- und Finanz-Personalmarkt sorgen spezialisierte Personaldienstleister wie wir von der PDZ – der ideale Ansprechpartner für Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Kontaktieren Sie uns sehr gerne für eine persönliche Beratung.


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